Hallo zusammen,
TL;DR: Ich (m30, Single, keine Kinder, Angestellt im öD) kann perspektivisch ein vermietetes MFH mit 8 Einheiten im Speckgürtel um Stuttgart (Wert unbekannt) innerhalb der Familie übernehmen (Vater-Kind).
Ziel: langfristiger Vermögensaufbau/Barista FIRE. Unklar ist, ob Schenkung, Verkauf oder Mischmodell steuerlich am sinnvollsten ist. Gesucht sind Erfahrungen zur optimalen Gestaltung, AfA, Steuerberater und Verkehrswertgutachten notwendig Ratschlag. Rahmenbedingung: Vater will 500.000€ sofort aber gleichzeitig nicht mehr. Was sind eure Ideen/Erfahrungen?
ich stehe vor einer möglichen Übertragung eines Mehrfamilienhauses innerhalb der Familie (Vater-Kind) und würde gerne eure Einschätzung zur sinnvollsten Gestaltung bekommen. Zielsetzung FI.
Es geht um ein Mehrfamilienhaus mit 8 Wohneinheiten in Baden-Württemberg, Speckgürtel Stuttgart. Das Objekt befindet sich aktuell im Familienbesitz (>10 Jahre, abbezahlt) und soll perspektivisch auf mich übertragen werden.
Eckdaten:
Baujahr ca. 1965, seit dort in Familienbesitz
8 Wohneinheiten
Gesamtwohnfläche ca. 380 qm
Grundstück: 650 qm
5x Parkplätze
4x Garagen
Außenanlage, Balkone, PV Anlage vorhanden
aktueller Wert grob im hohen sechsstelligen bis niedrigen siebenstelligen Bereich (genauer Wert müsste noch ermittelt werden).
laufende Vermietung vorhanden - alle 8 Wohnungen.
Aktuell sind noch einige Punkte offen:
Teilweise stehen Modernisierungen bzw Instandhaltung an: Heizung (derzeit Nachtspeicheröfen), Dämmung Fassade, Anstrich, Neugestaltung Garten, zT Elektronik.
Die Mietpreise liegen aktuell eher unter dem möglichen Marktniveau - zT wurde Pauschal warm abgerechnet.
Mein Vater möchte die Mieten perspektivisch nicht maximal ausreizen, sondern eher ein faires Niveau halten. Ziel wäre eine moderate Anpassung über die nächsten Jahre.
Mieteinnahmen:
aktuell bei rd 38. - 40.000 Kaltmiete p.a vor Steuern.
Potenzial/Neuvermietung/Aufwertung/mit Garagen/Modernisierungsumlagen/Renovierungen bei rd. 55.000 - 60.000 Kaltmiete p.a. vor Steuern.
Mein Ziel wäre, das Objekt langfristig zu halten und damit einen wichtigen Baustein für finanzielle Unabhängigkeit (FIRE) aufzubauen.
Zu mir:
Anfang 30, Angestellt im öD, Master, keine Partnerin/Familie/Kinder vorhanden. Ist jedoch als Wunsch bei mir stark ausgeprägt.
Meine eigene Wohnung ist abbezahlt. NK der Wohnung tragen sich durch Dividenden. Dort fallen auch gerade keine Renovierungen an (Baujahr 2015).
Mein Ziel:
Mit positiven Cashflow aus der Immobilie Barista Fire erreichen in ca 5 Jahren. In Eigentumswohnung bleiben und NK der Wohnung weiter durch Dividenden decken.
Meinem Vater sein Ziel:
ca. 500.000 sofort in Bar -
Das ich als Kredit bei einer Bank aufnehmen müsste
Notw. Kredit für die Renovierungen schätze ich optimistisch mit: 150.000€ für das nötigste (Heizung Multisplit Klimageräte + Infrarotheizungen sowie Fassade/Dämmung).
Fragestellungen:
- Wie würdet ihr die Übertragung im Hinblick auf FIRE und Steuern strukturieren?
- Ist ein spezialisierter Steuerberater und ein Verkehrswertgutachten zwingend notwendig? Falls ja worauf ist bei der Auswahl beider zu achten?
- Welche Erfahrungen habt ihr mit solchen familieninternen Immobilienübertragungen?
Danke vorab.
Ich hoffe es ist nicht zu verwirrend.