Liebe Studieninteressierte,
aktuell führen wir an der Psychologischen Hochschule Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Rebecca Bondü (Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie, Pädagogische Psychologie und Familienpsychologie) eine Studie zu frühen Warnsignalen von Partnerschaftsgewalt durch.
Unter Warnsignalen werden auffällige Verhaltensweisen verstanden, die bereits früh im Kontakt mit dem:der Partner:in beobachtbar waren und potenziell mit emotionalem, kontrollierendem oder gewalttätigem Verhalten in Zusammenhang stehen können, aber selbst nicht immer schon Gewalt darstellen. Dazu zählen beispielsweise übertriebenes Verhalten (z.B. übermäßig frühe und viele Liebesbekundungen), unklare Aussagen (z.B. der Hinweis darauf, dass der:die Partner:in einen kontrollieren könnte, ohne dass klar wird, ob er oder sie das auch wirklich tun würde oder als Scherz meint) oder frühe Anzeichen von kontrollierendem Verhalten (z.B. Zugang zum Smartphone des:der Partners:in verlangen).
Bislang ist jedoch kaum erforscht, ob solche Warnsignale tatsächlich mit dem späteren Auftreten von Partnerschaftsgewalt zusammenhängen. Daher möchten wir in einem ersten Schritt untersuchen, ob und in welchem Ausmaß Zusammenhänge zwischen potenziellen Warnsignalen und tatsächlicher Partnerschaftsgewalt bestehen.
Für die Studie suchen wir Teilnehmende ab 18 Jahren, die mindestens einmal in ihrem Leben in einer Partnerschaft waren. Es ist nicht erforderlich, selbst Partnerschaftsgewalt erlebt zu haben.
Die Teilnahme an der Studie dauert etwa 30–40 Minuten. Zusätzlich haben Interessierte die Möglichkeit, an einer Verlosung von 15 Wunschgutscheinen im Wert von jeweils 20 € teilzunehmen.
Hier geht es direkt zur Studie:
https://www.soscisurvey.de/fruehwarnzeichenPG/
Mit Ihrer Teilnahme unterstützen Sie die Erforschung früher Warnsignale von Partnerschaftsgewalt und leisten einen Beitrag zur Prävention.
Wir bedanken uns herzlich für Ihre Teilnahme!
Viele Grüße
Tanita Rumpf
(M.Sc. Psychologin)