r/de_diabetes 2d ago

Visiting Berlin and left home Dexcom G6 transmittor

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Hi! Can anyone offer advice?

We are visiting Berlin from Finland for a few days. My son has Omnipod 5 pump with Dexcom G6 -sensor. The sensor suddenly requires a new transmittor today, and we forgot to pack one with us.

So he won't be getting any sensor data for the pump.

Does anyone know if we could buy a Dexcom G6 transmittor somewhere in Berlin? Do any pharmacies sell them? He could also use a libre2 plus with the pump. Are they sold anywhere?

Thank you in advance if anyone can offer us advice!


r/de_diabetes 3d ago

Sticker oder Pflaster für Dexcom G6

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Hallo zusammen,
ich habe mal eine Frage in die Runde: Kennt jemand gute Überziehpflaster für den Dexcom G6 oder hat damit schon gute Erfahrungen gemacht?
Ich bin gerade im Urlaub und durch das salzige Meerwasser lösen sich die Pflaster leider und gehen ab. Ich habe ehrlich gesagt auch keine Lust, den Sensor ständig zusätzlich abkleben zu müssen.
Falls jemand eine Empfehlung für Überziehpflaster hat, die auch beim Schwimmen im Meer gut halten, würde ich mich sehr freuen.
Ach ja, bevor irgendwelche Kommentare kommen: Ich habe seit 27 Jahren Typ-1-Diabetes. 🙂

Danke im voraus


r/de_diabetes 3d ago

7 Dexcom G7 Sensoren abzugeben.

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Hallo Leute,

ich hätte 7 Dexcom G7 Sensoren (Ablaufdatum 31.05.2027) zu verkaufen falls jemand Interesse hat


r/de_diabetes 6d ago

Kinder mit Typ-1-Diabetes in Kindergarten und Schule

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Wenn ein Kind mit Typ-1-Diabetes in den Kindergarten kommt oder eingeschult wird, entstehen bei Eltern, Erzieherinnen, Erziehern und Lehrkräften häufig viele Fragen: Welche Unterstützung benötigt das Kind? Was ist bei einer Unterzuckerung zu tun? Was muss beim Essen, beim Sport oder bei Ausflügen beachtet werden?

Eine wertvolle Hilfe bieten zwei ausführliche und verständlich geschriebene Broschüren, die von der Deutschen Gesellschaft für pädiatrische und adoleszente Endokrinologie und Diabetologie (DGPAED) gemeinsam mit der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und Novo Nordisk erarbeitet wurden.

Die Broschüren richten sich speziell an Betreuungspersonen und behandeln unter anderem folgende Fragen:

  • Was ist Typ-1-Diabetes und wie wird er behandelt?
  • Wobei benötigt das Kind Unterstützung?
  • Was ist bei einer Unterzuckerung zu tun?
  • Was essen Kinder mit Diabetes?
  • Was muss beim Sport und bei Ausflügen beachtet werden?
  • Wie sollte im Notfall gehandelt werden?
  • Wie kann Diabetes den anderen Kindern erklärt werden?

Die Broschüren können Eltern den Erzieherinnen, Erziehern und Lehrkräften ihres Kindes zur Information und als Grundlage für gemeinsame Absprachen zur Verfügung stellen.


r/de_diabetes 9d ago

Habe seit ca. 3 Wochen T1D. Das sind meine Werte bis jetzt. Teilt mir gerne eure mal mit und ob es möglich ist 98% hin zu bekommen

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r/de_diabetes 13d ago

Schwerbehinderung: Tausende Diabetes-Kinder betroffen – Gericht setzt Maßstab

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gegen-hartz.de
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Klassenfahrt mit Wohnmobil im Schlepptau: Die Mutter musste mitfahren und nachts neben ihrem Sohn  schlafen, weil der Handyempfang am Zielort für die Fernüberwachung der Blutzuckerwerte nicht ausreichte. Während die Mitschüler gemeinsam in der Unterkunft übernachteten, blieb der Junge mit seiner Mutter im Wohnmobil.

Kein Einzelfall aus einer Akte, sondern die Realität eines Grundschulkindes mit Diabetes mellitus Typ 1 – und der Kern eines Verfahrens, das zeigt, wie eng die Behörden den Schwerbehindertenstatus bei  Kindern inzwischen auslegen.

Das Sozialgericht Darmstadt hat entschieden: Ein GdB von 50 ist für dieses  Kind angemessen – aber nicht wegen der Diabetes-Diagnose allein, sondern wegen der konkreten Folgen im Alltag.

Diabetes allein reicht nicht – die Rechtslage nach dem BSG

Die Feststellung einer Schwerbehinderung setzt nach § 152 Absatz 1 Satz 1 SGB IX in Verbindung mit Teil B Nummer 15.1 der Versorgungsmedizinischen Grundsätze mehr voraus als eine intensivierte Insulintherapie oder Pumpentherapie mit regelmäßigen Messungen.

Das Bundessozialgericht hat mit Urteil vom 12. Dezember 2024 (B 9 SB 2/24 R) klargestellt, dass allein die therapiebedingte Begleitung und Überwachung durch die Eltern noch keinen höheren Grad der Behinderung rechtfertigt. Erforderlich sind zusätzliche, ausreichend gewichtige Einschnitte in der Lebensführung, die über den reinen Therapieaufwand hinausgehen.

Das BSG betont zugleich, dass es für Kinder keine pauschal milderen Maßstäbe gibt. Die Bewertungskriterien sehen keine Sonderregeln vor – Behörden legen bei Kindern grundsätzlich dieselben Anforderungen an wie bei Erwachsenen.

Wer glaubt, bei einem Kind reiche der Verweis auf “besondere Fürsorgebedürftigkeit” automatisch aus, irrt sich in der Praxis regelmäßig. Gleichzeitig verlangt § 1 Satz 2 SGB IX, dass die besonderen Bedürfnisse von Kindern mit Behinderungen berücksichtigt werden – Kinder dürfen gegenüber Erwachsenen mit derselben Gesundheitsstörung nicht schlechtergestellt werden.

Was das Sozialgericht Darmstadt im konkreten Fall festgestellt hat

Bei Kindern ist die Persönlichkeitsentwicklung noch nicht abgeschlossen. Auswirkungen der Erkrankung auf diese Entwicklung müssen deshalb schon berücksichtigt werden, bevor sie sich zu einer tiefgreifenden Entwicklungsstörung nach Teil B, Ziffer 3.5.1 der Versorgungsmedizinischen Grundsätze verdichten.

Genau hier setzt das Sozialgericht Darmstadt an: Es prüft nicht abstrakt, sondern fragt konkret nach den sozialen Nachteilen, die dieses Kind tatsächlich erlebt.

Für zahlreiche Freizeitaktivitäten, die Gleichaltrige längst selbstständig unternehmen – Schwimmkurs, Trampolinhalle, Freizeitpark – benötigt der Junge stets eine im Umgang mit seiner Erkrankung geschulte Begleitperson, meist die Mutter. Ohne sie bleibt er ausgeschlossen.

Schlafstörungen

Andere Eltern laden ihn wegen der Diabetes-Erkrankung seltener zu Geburtstagen ein; wenn doch, muss die Mutter meist mitkommen. Nachts stören notwendige Blutzuckerkontrollen seinen Schlaf in einer Weise, die für die Teilhabe relevant ist.

Nach Einschätzung der Kammer bringt die Erkrankung den Jungen in eine Sonderstellung, die sich negativ auf seine psychoemotionale Entwicklung auswirkt. Das Gericht sieht darin erhebliche Beeinträchtigungen seiner Privatsphäre und seiner altersgerechten Entwicklung von Selbstständigkeit – begleitet von Unzufriedenheit, die sich auch in aggressivem Verhalten äußert.

In der Praxis zeigt sich immer wieder: Gerichte differenzieren genau zwischen dem reinen Pflegeaufwand der Eltern und den eigenständigen Teilhabeeinschränkungen des Kindes. Nur Letztere zählen für den GdB.

Der Vergleichsmaßstab: mittlere soziale Anpassungsschwierigkeiten

Das Sozialgericht Darmstadt zieht zur Einordnung den Vergleich zu anderen Behinderungen heran, für die die Versorgungsmedizinischen Grundsätze einen GdB von 50 vorsehen. Mittlere soziale Anpassungsschwierigkeiten liegen danach vor, wenn die Integration in Lebensbereiche wie die Regelschule nicht ohne umfassende Unterstützung – etwa durch einen Integrationshelfer – möglich ist.

Der Junge hat zwar keine geistige Beeinträchtigung, benötigt aber eine Schulbegleitung für den Besuch der Regelschule sowie erkrankungsbedingte Unterstützung im außerschulischen Alltag.

Das Gericht stuft die Beeinträchtigungen als vergleichbar mit einer tiefgreifenden Entwicklungsstörung mit mittleren sozialen Anpassungsschwierigkeiten ein. Die bloße theoretische Möglichkeit, dass ein Kind ohne elterliche Aufsicht von Teilhabe ausgeschlossen sein könnte, genügt nach dem BSG-Urteil vom Dezember 2024 nicht.

Familienrecht

Es braucht konkret feststellbare soziale Nachteile oder starke psychische Probleme – und genau die hat das Sozialgericht Darmstadt in diesem Fall bejaht.

Was Betroffene aus diesem Urteil mitnehmen sollten

Wer für sein Kind einen höheren GdB wegen Diabetes beantragt, sollte sich nicht auf den Therapieaufwand allein stützen. Entscheidend ist die lückenlose Dokumentation konkreter Ausgrenzungssituationen: verpasste Einladungen, notwendige Begleitpersonen bei Freizeitaktivitäten, Sonderregelungen bei Klassenfahrten, gestörter  Schlaf durch nächtliche Kontrollen, beobachtbare psychische Belastungen.

Erfahrungsgemäß lehnen Versorgungsämter höhere GdB-Werte bei Diabetes ab, solange nur medizinische Behandlungsdaten vorliegen. Wer Widersprüche in diesem Bereich bearbeitet, kennt das Muster: Ohne konkrete, im Einzelfall geschilderte Teilhabebeeinträchtigungen bleibt es bei GdB-Werten unterhalb der Schwerbehindertengrenze.

Gegen ablehnende Bescheide lohnt sich der Widerspruch dann, wenn sich die im Urteil genannten Kriterien im eigenen Fall wiederfinden: nachweisbare Beeinträchtigung der Integrationsfähigkeit, negative Auswirkungen auf die psychoemotionale Entwicklung, teilhaberelevante Schlafstörungen durch nächtliche Maßnahmen.

Arbeits- und Beschäftigungsrecht

Fehlen solche konkreten Anhaltspunkte, dürfte auch nach diesem Urteil ein niedrigerer GdB bestehen bleiben.

Fazit

Das Urteil ist kein Freibrief für jedes Diabetes-Kind, aber ein wichtiges Signal: Wer die Teilhabeeinschränkungen seines  Kindes konkret und detailliert vorträgt, hat gute Chancen auf einen GdB von 50. Wer sich auf den Verweis “mein  Kind hat Diabetes und braucht viel Betreuung” beschränkt, verschenkt seinen Anspruch.

Anmerkung des Verfassers

Das Bundessozialgericht (BSG) hat mit Urteil vom 12. Dezember 2024 – B 9 SB 2/24 R – wichtige Klarstellungen zur Bewertung des Grades der Behinderung (GdB) bei Kindern mit Diabetes mellitus vorgenommen. Mit dieser Entscheidung dürfte es nun deutlich schwieriger werden, für betroffene Kinder den Schwerbehindertenstatus zu erhalten.

Die Feststellung einer Schwerbehinderung (ab GdB 50) bei Diabetes setzt neben dem hohen Therapieaufwand einer intensivierten Insulintherapie bzw. Pumpentherapie und regelmäßigen Messungen voraus, dass man zusätzlich auch noch durch weitere erhebliche Einschnitte gravierend in der Lebensführung beeinträchtigt ist (§ 152 Absatz 1 Satz 1 SGB IX in Verbindung mit Teil B Nummer 15.1 der Versorgungsmedizinischen Grundsätze).

Zubehör für Personen mit Behinderungen

Zusätzliche Einschnitte in der Lebensführung müssen ausreichend gewichtig sein, um das Überschreiten der Schwelle zur Schwerbehinderung rechtfertigen zu können. Das BSG weist auch darauf hin, dass die einschlägigen Bewertungskriterien keine Sonderregeln für Kinder vorsehen, d.h. die Behörden müssen dort grundsätzlich dieselben Anforderungen wie bei Erwachsenen stellen.

Gemäß § 1 Satz 2 SGB IX ist den besonderen Bedürfnissen von Kindern mit Behinderungen Rechnung zu tragen. Kinder und Jugendliche dürfen bei der Bemessung des GdB gegenüber Erwachsenen mit gleicher Gesundheitsstörung nicht schlechtergestellt werden.

Bei der danach erforderlichen, am Einzelfall orientierten Beurteilung der diabetesbedingten Einschnitte in der Lebensführung ist der Kläger als Diabetiker mit gleichaltrigen, gesunden Kindern in ihrer alterstypischen Lebenssituation zu vergleichen.

Quellen

Sozialgericht Darmstadt, Urteil vom 21.04.2026 – S 5 SB 355/24
Bundessozialgericht, Urteil vom 12. Dezember 2024 – B 9 SB 2/24 R


r/de_diabetes 13d ago

Studienteilnehmende gesucht! 144 € Vergütung für Forschungsstudie zu Gehirn, Motivation und Stoffwechsel am Uniklinikum Bonn (18–60 Jahre)

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r/de_diabetes 13d ago

Erfahrungen Omnipod

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Hallo Zusammen!

Ich nutze seit 4 Jahren die Tslim x2 Insulinpumpe und nachdem die Garantie inzwischen abgelaufen ist, würde ich wirklich gerne auf den Omnipod wechseln.

Gründe dafür sind, dass die Kommunikation mit VitalAire unendlich mühsam ist, sie bekommen die regelmäßigen und versprochenen Lieferungen nicht hin, ersetzen keine undichten Katheter, und weil ich - besonders im Sommer - wirklich oft undichte Katheterstellen habe. Entweder nach dem Duschen oder tatsächlich vollkommen random nach ein paar Tagen.

Am Omnipod lockt mich besonders, dass er schlauchlos ist, den Test-Pod hatte ich schon und war ganz happy damit.

Jetzt behauptet allerdings meine Diabetologin, dass der Omnipod auch oft undicht ist.

Hat jemand Erfahrungen damit? Wie zufrieden seid ihr mit dem Omnipod? Ist er euch schon oft ausgelaufen?

Danke für die Rückmeldung^^


r/de_diabetes 14d ago

An Diabetiker: Wie hat das bei euch angefangen und wie lange hat die Diagnose gedauert?

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r/de_diabetes 15d ago

Wie kann ich meiner Frau zeigen, dass Libre‑Sensoren manchmal falsche Unterzuckerungen melden?

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Ich bin Typ‑2‑Diabetiker und meine Frau lässt mich wegen meines Libre 3+ kaum ruhig leben. Der Sensor löst manchmal Alarme für niedrige Glukose aus und meine Frau gerät sofort in Panik. Mir ist bewusst, wie gefährlich eine echte Hypoglykämie sein kann, aber das Problem ist, dass diese Alarme oft gar nicht echt sind.

Besonders nachts passiert es häufig. Ich habe gelesen, dass der Sensor falsche Werte liefern kann, wenn man auf dem Arm liegt, in dem er sitzt. Das passt zu meiner Erfahrung: Ich fühle mich völlig normal, aber das Handy piept, meine Frau ist sofort alarmiert und schickt mich in die Küche, damit ich sofort etwas esse. Danach bin ich wach, komplett aus dem Schlaf gerissen und am nächsten Tag völlig fertig.

Auch wenn ich mit dem Hund joggen gehe und das Handy in einer Armtasche direkt neben dem Sensor trage, kommen manchmal Alarme. Ich weiß nicht, ob es an der Bewegung liegt oder daran, dass das Handy so nah am Sensor ist. In der Sauna spinnen die Werte ebenfalls manchmal komplett, vermutlich wegen der Temperatur.

Ich möchte meiner Frau zeigen, dass die Werte des Sensors nicht immer korrekt sind und dass sie durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden können. Bis jetzt habe ich es aber nicht geschafft, die Fehlmessungen bewusst zu reproduzieren, zum Beispiel indem ich den Sensor ein paar Minuten leicht drücke. Ich würde gern ein paar harmlose Experimente vor ihr machen, damit sie sieht, dass man manchmal eine falsche Hypoglykämie auslösen kann, ohne dass tatsächlich eine besteht.

Hat jemand eine Idee, wie man solche Fehlmessungen demonstrieren kann?

Danke.


r/de_diabetes 21d ago

Sport für Diabetiker T1

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r/de_diabetes 28d ago

Dienstags-Fragerunde für unsere Typ 2 Diabetiker❓

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r/de_diabetes Jun 22 '26

Arbeit mit Diabetes und Rettungssanitäter

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r/de_diabetes Jun 21 '26

Diabetes: Tipps für mehrtägige Radtour

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r/de_diabetes Jun 18 '26

Schon ein Light- oder Zero-Getränk täglich erhöht das Diabetes-Risiko massiv

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aponet.de
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Wer zu Light- oder Zero-Getränken greift, möchte oft Zucker und Kalorien sparen. Eine große Langzeitstudie aus Australien deutet darauf hin, dass künstlich gesüßte Softdrinks bei regelmäßigem Konsum mit einem bis zu 38 Prozent höheren Risiko für Typ-2-Diabetes verbunden sein könnten.

38 Prozent höheres Risiko bei Light- oder Zero-Getränken

Der regelmäßige Genuss von Softdrinks könnte das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöhen. Das gilt laut einer australischen Langzeitstudie nicht nur für zuckerhaltige Getränke, sondern auch für künstlich gesüßte Varianten. Gerade dieser Befund überrascht, weil Light-Getränke häufig als Alternative zu zuckerhaltigen Softdrinks gelten.

In die Studie flossen Ernährungsdaten von 36.608 Australiern aus durchschnittlich 14 Jahren ein. Diese zeigen ein Diabetes-Risiko von bis zu 38 Prozent durch Getränke mit Süßstoff. Das übersteigt sogar das Diabetes-Risiko durch Getränke, die mit Zucker gesüßt sind, denn das beträgt in der Studie „nur“ 23 Prozent. Die Ergebnisse erschienen im Fachjournal Diabetes & Metabolism. 

Warum Forscher die Ergebnisse ernst nehmen

„Der tägliche Konsum eines oder mehrerer dieser Getränke – ob mit Zucker oder künstlichen Ersatzstoffen gesüßt – war mit einem deutlich höheren Risiko für Typ-2-Diabetes verbunden“, sagte Robel Hussen Kabthymer, Ernährungswissenschaftler an der Monash University.

„Künstliche Süßstoffe werden Menschen mit Diabetesrisiko oft als gesündere Alternative empfohlen, doch unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass sie Gesundheitsrisiken bergen“, ergänzte Barbora de Courten vom Royal Melbourne Institute of Technology.

Süßstoffe könnten Darmflora und Blutzucker verändern

Die Forschenden vermuten, dass bestimmte künstliche Süßstoffe den Blutzuckerspiegel beeinflussen und so zu einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes beitragen. So gibt es unter anderem Studien, die gezeigt haben, dass der Süßstoff Aspartam die gleiche Insulinreaktion auslöst wie Zucker. 

Andere Süßstoffe sind dafür bekannt, die Darmbakterien zu stören und dadurch die Glukoseintoleranz im Körper zu verstärken. Diese und andere Wechselwirkungen könnten das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöhen – selbst bei Menschen, die nicht zunehmen. Die genauen biologischen Mechanismen sind allerdings noch nicht geklärt.

Was bedeuten die Ergebnisse?

Die Untersuchung zeigt einen statistischen Zusammenhang zwischen dem Konsum gesüßter Getränke und dem Auftreten von Typ-2-Diabetes. Sie kann jedoch nicht beweisen, dass die Getränke die Erkrankung direkt verursachen. Zudem lagen keine Informationen darüber vor, welche konkreten Süßstoffe in den Getränken enthalten waren.

Die Ergebnisse sprechen daher für einen Zusammenhang, liefern aber keinen Beleg für eine Ursache-Wirkungs-Beziehung. Weitere Studien sollen nun klären, ob und wie künstlich gesüßte Getränke das Diabetesrisiko beeinflussen.

Quelle: DOI 10.1016/j.diabet.2025.101665


r/de_diabetes Jun 12 '26

💉 Diabetes: ein schützendes Gel für eine Zukunft ohne Insulininjektionen

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m.techno-science.net
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Durch die Verwendung eines innovativen Hydrogels, das das Überleben von in den Körper transplantierten insulinproduzierenden Zellen fördert, ist es Wissenschaftlern gelungen, den Blutzuckerspiegel von diabetischen Mäusen zu regulieren. Dieser experimentelle Erfolg, der die Ergebnisse herkömmlicher Transplantationsmethoden übertrifft, ebnet den Weg für die Entwicklung einer bioartifiziellen Bauchspeicheldrüse, die Insulininjektionen überflüssig machen könnte. Diese im Rahmen des europäischen Projekts VANGUARD erzielten Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Trends in Biotechnology veröffentlicht.

Typ-1-Diabetes tritt auf, wenn das Immunsystem die insulinproduzierenden β-Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört, was zu einer chronischen Störung des Blutzuckerspiegels führt. Um diesen Mangel auszugleichen, müssen betroffene Personen ihr Leben lang täglich Insulin injizieren.

Die Transplantation von Pankreasinseln – kleinen Gruppen von Zellen, die Insulin und andere Hormone produzieren – kann das glykämische Gleichgewicht vorübergehend wiederherstellen und die Notwendigkeit von künstlichem Insulin beseitigen. Dieser Ansatz ist jedoch durch die Knappheit der Spenden und das hohe Abstoßungsrisiko eingeschränkt. Darüber hinaus sind die Pankreasinseln, wenn sie in die Leber – die übliche Transplantationsstelle – implantiert werden, mit Entzündungen, dem Verlust ihrer natürlichen Stützmatrix und einer unzureichenden Blutversorgung konfrontiert – alles Faktoren, die ihr Überleben gefährden.

Dieser experimentelle Nachweis stellt einen entscheidenden Schritt in Richtung der Entwicklung einer funktionsfähigen künstlichen Bauchspeicheldrüse dar.

Ein Team unter der Leitung von Ekaterine Berishvili, Professorin am Departement für Chirurgie und am Diabeteszentrum der Medizinischen Fakultät der UNIGE und Leiterin des Labors für Zellisolierung und -transplantation am Transplantationsdienst der HUG, hat ein innovatives Hydrogel namens Amniogel entwickelt, das diese Hindernisse überwindet.

Es wird aus der menschlichen Amnionmembran gewonnen – der innersten Schicht der Membranen, die den Fötus umgeben und leicht aus der Plazenta nach der Geburt entnommen werden kann – und stellt die Überlebenssignale wieder her, die bei der Isolierung der Pankreasinseln verloren gehen, und ermöglicht die Selbstorganisation eines mikrovaskulären Netzwerks innerhalb der Struktur vor der Transplantation. Nach der Implantation verbindet sich dieses vorgebildete Netzwerk mit dem Blutkreislauf des Wirts und fördert so das dauerhafte Funktionieren des Transplantats. In Labortests verlangsamt das Gel auch die Migration zytotoxischer Immunzellen, was darauf hindeutet, dass es in der Zeit direkt nach der Transplantation zum Schutz des Transplantats beitragen könnte.

Normaler Blutzuckerspiegel für mindestens 100 Tage

"Dieses Gel schafft eine schützende Umgebung, ähnlich der des Körpers, in die wir Pankreasinseln sowie Zellen, die Blutgefäße bilden können, einbetten. Vor der Transplantation organisieren sich diese Zellen selbst zu einem Netzwerk von Mikrogefäßen, das die Inseln umgibt, sodass das Transplantat bereits vaskularisiert ankommt", erklärt Ekaterine Berishvili. Erfolgreich bei diabetischen Mäusen transplantiert, ermöglichte diese Struktur – dünne, scheibenförmige Transplantate mit einem Durchmesser von etwa 9 mm – die Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels für mindestens 100 Tage, also die gesamte Dauer der Nachbeobachtung, und übertraf sowohl die allein transplantierten Inseln als auch Strukturen ohne künstliche Vaskulatur. Das Amniogel wird auch nach einem Verfahren hergestellt, das den pharmazeutischen "GMP"-Standards entspricht, eine wesentliche Voraussetzung für eine zukünftige klinische Anwendung.

Nahe an einer klinischen Anwendung

"Dieser experimentelle Nachweis stellt einen entscheidenden Schritt in Richtung der Entwicklung einer funktionsfähigen künstlichen Bauchspeicheldrüse dar", freut sich die Forscherin. "Der nächste Schritt, um eine klinische Anwendung in Betracht zu ziehen, wird die Herstellung größerer Transplantate – oder einer größeren Anzahl – sein, um den Anforderungen einer Anwendung beim Menschen gerecht zu werden." Darüber hinaus könnte das Amniogel verwendet werden, um viele andere Zelltypen zu beherbergen und so den Weg für Zelltransplantationstherapien über Diabetes hinaus zu ebnen.

Quelle: Universität Genf


r/de_diabetes Jun 11 '26

Diabetes-Hilfe: Erfolge wie der von Zverev für Betroffene wichtig – Deutsches Ärzteblatt

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aerzteblatt.de
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Stuttgart – Der lang ersehnte erste Grand-Slam-Titel für Alexander Zverev zeigt für die Deutsche Diabetes-Hilfe, dass sportliche Spitzenleistungen mit Diabetes Typ 1 zwar weiterhin eine enorme Herausforderung bleiben, aber erreichbar sind.

„Moderne Therapien, technische Hilfsmittel und ein gutes Selbstmanagement ermöglichen vielen Betroffenen sportliche Höchstleistungen – bis hin zum Profisport“, sagte Diabetes-Hilfe-Geschäftsführerin Nicole Mattig-Fabian.

Sichtbare Vorbilder wie Zverev, der gestern nach drei vorausgegangenen Final-Niederlagen bei Grand-Slam-Turnieren erstmals die French Open gewinnen konnte, seien enorm wichtig, sagte Mattig-Fabian. Sie zeigten anderen Menschen mit Diabetes, dass die Erkrankung kein Hindernis für ehrgeizige Ziele sein müsse.

Gleichzeitig bedauert die Diabetes-Hilfe-Geschäftsführerin, dass vielfach weiterhin das gesellschaftliche Bewusstsein dafür fehle, „wie viel Disziplin und tägliche Leistung hinter einem Leben mit Diabetes steckt“. Umso wichtiger seien mehr Aufklärung, Akzeptanz und ein Umfeld, das Betroffene nicht einschränkt.

Zverev geht seit Jahren offen mit seiner Diabetes-Erkrankung um. Er setzte sich gestern in einem spannenden Fünf-Satz-Match gegen den Italiener Flavio Cobolli durch.


r/de_diabetes Jun 09 '26

Unterzuckerung Wie kann ich meiner Oma im Krankenhaus helfen?

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r/de_diabetes Jun 06 '26

Studienteilnehmer:innen gesucht – kostenlose App für Typ-2-Diabetes testen

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Hi zusammen,

für eine einmonatige Testphase werden 30 Teilnehmer:innen mit Typ-2-Diabetes gesucht, die eine neue App kostenlos ausprobieren möchten.

Die App heißt Medinaut und wurde entwickelt, um medizinische Daten verständlich zu machen – als digitaler Begleiter im Diabetes-Alltag.

Was die App kann:

Befunde & Arztbriefe hochladen (Foto oder PDF) und verständlich erklärt bekommen

Fragen zu Befunden stellen sowie allgemeine Fragen zu Diabetes Typ 2

Antworten orientieren sich an der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) Typ-2-Diabetes

Wenn die KI etwas nicht sicher beantworten kann oder es Richtung Diagnose geht, verweist sie an die Ärztin/den Arzt – statt zu raten

Fragen in der App merken und so den nächsten Arzttermin vorbereiten

💡 Befunde verstehen, Fragen sammeln, informiert bleiben.

Datenschutz: Privacy by Design, EU-Hosting, spezialisierte kompakte KI-Modelle – schlanker und datensparsamer als große Cloud-Dienste.

Was erwartet wird: App über 1 Monat im Alltag nutzen + kurzes Feedback geben. Das Feedback fließt direkt in die Weiterentwicklung ein – die App soll an echten Bedürfnissen ausgerichtet werden.

Teilnehmer:innen bekommen außerdem exklusiv Einblick in kommende Features und gestalten die Entwicklung aktiv mit.

Nur 30 Plätze – Interesse? Einfach hier kommentieren oder DM schicken. 🙏


r/de_diabetes Jun 03 '26

Diabetes-Technologie: 15-Tage-Sensoren revolutionieren die Blutzuckermessung

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Die Behandlung von Typ-1-Diabetes hat sich grundlegend gewandelt – weg vom lästigen Fingerpieksen, hin zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM). Das FreeStyle Libre System steht dabei im Zentrum dieser Entwicklung und ist längst mehr als nur ein Messgerät: Es ist zum Herzstück automatisierter Insulinabgabesysteme geworden.

Der Wechsel zu 15-Tage-Sensoren

Bereits im Frühjahr 2026 zeichnete sich ein bedeutender Wandel ab. Die ursprünglichen FreeStyle Libre 3 Sensoren wurden in mehreren europäischen Märkten schrittweise ausgemustert – darunter auch im britischen Gesundheitsdienst NHS. Der Umstieg erfolgte auf die „Plus"-Versionen: FreeStyle Libre 3 Plus und FreeStyle Libre 2 Plus.

Der entscheidende Vorteil: Die neuen Sensoren halten 15 Tage statt bisher 14. Das bedeutet für Patienten nur noch zwei Sensoren pro Monat für eine lückenlose Überwachung. Doch der eigentliche Treiber für den Wechsel ist die Kompatibilität mit Hybrid-Closed-Loop-Systemen (HCL).

Diese intelligenten Systeme kombinieren Sensor und Insulinpumpe zu einem automatischen Regelkreis. Die Tandem t:slim X2 Pumpe erhielt bereits Ende 2025 die entsprechende Software-Aktualisierung. Auch die mylife YpsoPump mit der CamAPS FX App und das Omnipod 5 System arbeiten mittlerweile mit den neuen Sensoren zusammen. Das Ergebnis: Der Sensor überträgt Echtzeit-Glukosedaten direkt an einen Algorithmus, der die Insulinabgabe automatisch anpasst.

„Das sind Meilensteine in der Diabetesforschung", kommentieren Experten. Die ständige Glukose-Rückmeldung entlastet offenbar das gesamte Herz-Kreislauf-System, indem sie gefährliche Blutzuckerschwankungen reduziert.

Weitere klinische Daten aus dem Frühjahr 2026 bestätigen: Die Sensoren senken den Langzeitblutzucker (HbA1c) und erhöhen die „Zeit im Zielbereich" (Time in Range). Bei Kindern und Jugendlichen zeigte sich eine Steigerung der Zielbereichszeit um durchschnittlich eine Stunde pro Tag bei gleichzeitiger HbA1c-Reduktion von etwa 0,4 Prozent.

Erstattung in Deutschland: Wer bekommt die Sensoren?

In Deutschland regelt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Erstattung. Die Aktualisierung des Disease-Management-Programms (DMP) für Typ-1-Diabetes vom Juni 2025 hat die Rolle digitaler Versorgungsprozesse weiter gestärkt.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für FreeStyle Libre Systeme bei Patienten mit intensivierter Insulintherapie – das bedeutet entweder mehrere tägliche Injektionen oder eine Insulinpumpe. Voraussetzung: Der Patient muss einen medizinischen Bedarf nachweisen, etwa die Notwendigkeit von mindestens zehn Blutzuckermessungen täglich oder ein hohes Risiko für schwere Unterzuckerungen.

Die Erstverordnung und Schulung erfolgt in spezialisierten Diabetes-Praxen. Danach können Hausärzte die Folgerezepte ausstellen – solange der Patient in fachärztlicher Betreuung bleibt. Seit Juli 2025 haben zudem viele private Krankenversicherungen die Kostenübernahme auf insulinpflichtige Typ-2-Diabetiker ausgeweitet.

Der Sensor-Rückruf 2026: Sicherheit hat Vorrang

Der technologische Fortschritt brachte auch Herausforderungen mit sich. Im Februar 2026 aktualisierten die US-Gesundheitsbehörde FDA und andere Aufsichtsbehörden ihre Warnungen zu einem freiwilligen Rückruf bestimmter Chargen der FreeStyle Libre 3 und 3 Plus Sensoren.

Das Problem: Einige Sensoren lieferten zu niedrige Glukosewerte. Bis Januar 2026 wurden mehrere hundert Fälle schwerwiegender Verletzungen gemeldet. Falsche Messwerte können zu gefährlichen Behandlungsfehlern führen – etwa zur übermäßigen Aufnahme von Kohlenhydraten oder zur Verzögerung notwendiger Insulininjektionen.

Der Hersteller reagierte mit einem digitalen Prüfsystem: Patienten können online anhand der Seriennummer prüfen, ob ihr Sensor betroffen ist. Diese proaktive Sicherheitskultur ist entscheidend – denn automatisierte Systeme erfordern absolutes Vertrauen in die Messtechnik.

Blick in die Zukunft: Vom Sensor zum Biowearable

Die Entwicklung steht nicht still. Forschung aus dem Jahr 2025 deutet darauf hin, dass künftige Sensoren nicht nur Glukose messen, sondern auch Keton- oder Laktatwerte erfassen könnten – ein umfassenderes Bild des Stoffwechsels.

Für Typ-1-Diabetiker rückt das Ziel eines „vollständig geschlossenen Regelkreises" in greifbare Nähe: Systeme, die ohne manuelle Eingaben auskommen. Die erfolgreiche Einführung des FreeStyle Libre 3 Plus in die automatisierte Insulinabgabe ist dafür die Blaupause.

Je mehr Insulinpumpen-Hersteller auf offene Protokolle setzen, desto größer wird die Wahlfreiheit für Patienten. Und mit ersten Zulassungsanträgen für Inselzelltherapien und andere „funktionelle Heilungen" in den Jahren 2026 und 2027 könnte CGM sogar vom täglichen Management-Tool zum kritischen Überwachungsgerät nach Transplantationen werden. Für die Millionen Typ-1-Diabetiker weltweit zählen aber vor allem die Fortschritte von heute: länger haltbare Sensoren und der handfeste Schutz fürs Herz.


r/de_diabetes May 29 '26

Lipomentfernung Ruhrgebiet

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Hallo zusammen,

bei mir wurden vor kurzem Lipome am Bauch festgestellt, ich habe Typ1 schon seit über 25 Jahren und das ist wahrscheinlich der Denkzettel dafür, dass ich meine Spritzstellen nicht häufig genug gewechselt habe.

Da die Stellen ziemlich tief liegen und etwas diffus sind, befürchte ich, dass sie sich nicht von alleine zurückbilden und denke aktuell darüber nach, ob es sich lohnt diese entfernen zu lassen.

Gibt es hier Leute, die so einen Eingriff schon haben machen, Erfahrungen teilen können und vllt auch Empfehlungen für Ärzte im Ruhrgebiet oder NRW geben können?

Vielen Dank ♥️


r/de_diabetes May 28 '26

Volkskrankheit im Fokus: Uniklinikum Würzburg lädt zu kostenlosem Diabetes-Webinar ein – Newsallianz Schweinfurt

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newsallianz.de
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WÜRZBURG – Diabetes mellitus ist längst eine der großen Volkskrankheiten unserer Zeit. Die chronische Stoffwechselerkrankung kann in jedem Lebensalter ausbrechen und betrifft weit mehr als nur den Blutzuckerspiegel: Langfristig stehen auch Herz, Gefäße, Nieren, Augen und Nerven auf dem Spiel. Um über die rasanten Entwicklungen in der Medizin aufzuklären, lädt das Uniklinikum Würzburg (UKW) am Dienstag, den 23. Juni 2026, zu einer digitalen Infoveranstaltung ein.

Das kostenlose Webinar findet im Rahmen der bewährten Reihe „Abendsprechstunde“ statt und ist ein Kooperationsprojekt des Uniklinikums mit der Mediengruppe Main-Post.


r/de_diabetes May 27 '26

Lohnt sich ein Schwerbehindertenausweis bei Diabetes?

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gegen-hartz.de
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Ein Schwerbehindertenausweis kann sich bei Diabetes lohnen, aber nicht allein wegen der Diagnose. Entscheidend ist, wie stark die Erkrankung den Alltag, die Behandlung und die gesellschaftliche Teilhabe dauerhaft beeinträchtigt. Wer Diabetes gut eingestellt hat und nur geringe Einschränkungen erlebt, erhält in der Regel keinen Schwerbehindertenstatus. Wer dagegen einen hohen Therapieaufwand, erhebliche Einschnitte im Tagesablauf oder Folgeerkrankungen nachweisen kann, sollte eine Prüfung ernsthaft in Betracht ziehen.

Der Ausweis ist kein medizinisches Attest über die Schwere einer Diagnose, sondern ein Nachweis über anerkannte behinderungsbedingte Nachteile. Er wird in der Regel erst ab einem Grad der Behinderung von 50 ausgestellt. Bei Diabetes kann dieser Wert erreicht werden, er ist aber keineswegs automatisch gegeben. Die Entscheidung trifft das zuständige Versorgungsamt oder die nach Landesrecht zuständige Behörde.

Warum Diabetes nicht automatisch zur Schwerbehinderung führt

Viele Menschen mit Diabetes fragen sich, ob allein die chronische Erkrankung für einen Schwerbehindertenausweis ausreicht. Das ist nicht der Fall. Die Bewertung richtet sich nach den versorgungsmedizinischen Grundsätzen, die für die Feststellung des Grades der Behinderung herangezogen werden. Dabei geht es weniger um den Namen der Erkrankung als um deren konkrete Folgen.

Bei Diabetes wird geprüft, welche Therapie nötig ist, wie stark Betroffene ihren Tagesablauf anpassen müssen und ob die Stoffwechsellage schwer beherrschbar ist. Auch Unterzuckerungen, Folgeerkrankungen und Einschränkungen im Berufs- oder Privatleben können berücksichtigt werden. Eine gut eingestellte Erkrankung mit geringem Behandlungsaufwand führt meist zu einem niedrigen oder gar keinem anerkannten Grad der Behinderung. Ein hoher Aufwand allein genügt jedoch nicht immer, wenn sich daraus keine erheblichen Einschnitte im Alltag ergeben.

Wann ein Schwerbehindertenausweis bei Diabetes realistisch sein kann

Ein Schwerbehindertenausweis kommt vor allem dann in Betracht, wenn Diabetes das Leben täglich spürbar prägt. Das kann etwa bei insulinpflichtigem Diabetes mit häufigen Messungen, Insulinanpassungen, Mahlzeitenplanung und ständiger Vorsorge gegen Unterzuckerungen der Fall sein. Besonders relevant wird der Antrag, wenn die Therapie nicht nur regelmäßig, sondern auch belastend und schwer planbar ist. Hinzu kommen können Folgeprobleme an Augen, Nerven, Nieren, Herz oder Gefäßen.

Auch die Art des Diabetes entscheidet nicht allein über den Ausgang. Menschen mit Typ-1-Diabetes haben oft einen hohen täglichen Therapieaufwand, während Menschen mit Typ-2-Diabetes je nach Krankheitsverlauf ebenfalls erheblich betroffen sein können. Entscheidend ist immer die individuelle Situation. Deshalb sollten Antragsteller nicht nur Diagnosen einreichen, sondern den tatsächlichen Alltag nachvollziehbar belegen.

Welche Vorteile ein Schwerbehindertenausweis bringen kann

Der größte praktische Nutzen zeigt sich häufig im Arbeitsleben. Schwerbehinderte Beschäftigte haben unter bestimmten Voraussetzungen besonderen Kündigungsschutz, weil vor einer Kündigung regelmäßig das Integrationsamt beteiligt werden muss. Außerdem besteht bei einer Fünf-Tage-Woche ein gesetzlicher Anspruch auf fünf zusätzliche Urlaubstage pro Jahr. Je nach Situation können auch Hilfen zur Arbeitsplatzgestaltung oder Unterstützung durch die Schwerbehindertenvertretung hinzukommen.


r/de_diabetes May 24 '26

Gesundheit!: FC Diabetes: Kicken trotz Diabetes

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Fußballspielen verbindet - besonders, wenn der eigentliche Gegner eine Krankheit ist. Beim FC Diabetes kicken Kinder und Jugendliche, die alle Diabetes haben. Reporterin Veronika Keller begleitet das besondere Team zu einem Spiel.


r/de_diabetes May 22 '26

Diabetische Retinopathie: Das empfehlen Experten für die Augengesundheit

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Diabetes kann nicht nur Herz, Nieren oder Nerven schädigen, sondern auch die Augen. Besonders gefürchtet ist die sogenannte diabetische Retinopathie. Dabei greift ein dauerhaft erhöhter Blutzucker die feinen Blutgefäße der Netzhaut an, was unbehandelt zu verschlechtertem Sehen, schweren Netzhautschäden und im schlimmsten Fall zur Erblindung führen kann.

Da sich die Krankheit schleichend entwickelt, bleibt sie oft lange unbemerkt. Darauf weisen Experten der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) laut "Ärztezeitung" beim jüngsten DDG-Kongress in Berlin hin. Nach Angaben der Fachgesellschaft leiden in Deutschland rund 25 bis 30 Prozent der Menschen mit Typ-1-Diabetes und bis zu 16 Prozent der Menschen mit Typ-2-Diabetes an einer diabetischen Retinopathie. Dabei ließe sich ein Großteil der Fälle mit der richtigen Behandlung vermeiden.

Wie zeigt sich eine diabetische Retinopathie?

Beschwerden treten oft erst auf, wenn bereits behandlungsbedürftige Schäden entstanden sind. Warnzeichen können verschwommenes oder verzerrtes Sehen, Probleme beim Lesen, Farbsehstörungen oder sogenannter Rußregen sein – also dunkle Punkte oder Schatten im Sichtfeld.

Viele Patienten verpassen wichtiges Zeitfenster

Das Grundproblem dabei sei, dass viele Betroffene zu selten zur empfohlenen Augenkontrolle gehen, so die DDG. Bereits früher hat die Fachgesellschaft auf dieses Problem aufmerksam gemacht. Nur bei einem Drittel aller Patienten finde die vorgesehene augenärztliche Untersuchung bei der Neudiagnose eines Typ-2-Diabetes statt, schreibt die Fachgesellschaft.

Und auch zwei Jahre nach der Diagnose sei immer noch erst die Hälfte der Patienten einem Augenarzt vorgestellt worden. Dann habe sich ein "wichtiges Zeitfenster für die Behandlung" häufig bereits geschlossen, so die DDG.

Experten raten zu regelmäßigen Augenkontrollen

Die DDG sprach sich auf ihrem Kongress für feste Screening-Termine aus:

  • Menschen mit Typ-2-Diabetes sollten direkt nach der Diagnose zum Augenarzt gehen. Anschließend sollte eine jährliche Kontrolle folgen (oder alle zwei Jahre bei sehr niedrigem Risiko).
  • Bei Typ-1-Diabetes beginnt das Screening meist innerhalb von fünf Jahren nach Krankheitsbeginn. Danach folgen in der Regel jährliche Kontrollen.
  • Schwangere mit bereits bestehendem Diabetes sollten ihre Augen besonders engmaschig kontrollieren lassen – sofort nach Feststellung der Schwangerschaft und anschließend in jedem Trimester.

Vor diesem Hintergrund betont die Fachgesellschaft auch, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Hausärzten, Diabetologen und Augenärzten ist.

Gute Blutzuckerwerte schützen die Augen

Die frühe Kontrolle sei sehr wichtig, denn so könnten schwere Sehschäden verhindert werden. Besonders wichtig ist laut den Experten eine gute Blutzuckereinstellung. Eine intensive Kontrolle der Blutzuckerwerte könne das Risiko einer diabetischen Retinopathie deutlich senken und dafür sorgen, dass sie sich nicht weiter verschlimmert. Laut DDG könne das Risiko so um 39 bis 76 Prozent gesenkt werden.