Hallo,
ich hab mir die Tage mal die Mühe gemacht und versucht, auszurechnen, wie groß der Effekt des durch den AG im Dezember durchgeführten LSJA sein wird.
Hintergrund: Im neuen Job (angetreten im November 2025) gibt es
- vier quartalsweise Abschlagszahlungen für einen der variablen Anteile
- Spitzenzahlung für den einen variablen Anteil
- Jahreszahlung für den anderen variablen Anteil
Aufgrund der nun stark schwankenden Zahlungen sowie der starken Vermutung, dass mein AG im Dezember zu einem LSJA verpflichtet sein wird (> 10 MA, Stkl. 1, dieses Jahr durchgehend hier beschäftigt usw.), dachte ich mir, dann gibts im Dezember ja bestimmt ne Menge zurück.
Daraufhin habe ich mit mit Hilfe von KI und dem Python-Modul lstgen mehr schlecht als recht eine Prognose basteln lassen.
Das Programm scheint richtig zu rechnen - die monatlich abgezogenen Lohnsteuern sind in jedem Monat gleich.
Auch hätte ich gedacht, dass die Jahreszahlungen die Prognosen so variieren, dass in 07 und 10 die Steuer von der in 04 unterscheidet. (01 gab es wegen der kurzen Zugehörigkeit noch keinen Abschlag.)
Ergebnis: Demnach hätte ich sogar 8 Cent zu wenig gezahlt. Somit also keine Ausgleichszahlung zu erwarten.
In der Summe ist es natürlich egal, zumal es sich spätestens mit der Steuererklärung eh erledigt hat, aber ich bin im Ergebnis dennoch verwundert. Ist der Algorithmus, der sich um die Sonderzahlungen kümmert, wirklich so gut? Ich hätte gedacht, dass dadurch, dass die variablen Anteile ja teilweise doch recht hoch sind, würde sich das irgendwie bemerkbar machen, aber dem scheint nicht so zu sein.
Ist das normal?