Hallo zusammen,
ich bin Mitte 40 und gerade aus meinem gut bezahlten Job mit Führungsverantwortung ausgestiegen, weil ich weniger Arbeiten möchte, und möchte mich jetzt beruflich komplett neu orientieren. Ich finde die Idee Rettungssanitäter ganz interessant, weil:
* Ich medizinisch interessiert bin (damit meine ich jetzt nicht TV-Serien ;-)
* Ich in stressigen Situationen ruhig bleiben kann
* Ich gerne etwas "sozial sinnvolles" tun würde, und ganz gut mit Menschen kann
* Die Ausbildung kurz und Teilzeitkompatibel wäre.
Da ich Familie habe und auch eher weniger arbeiten will, würde ich wenn dann auf Midi-Job Basis arbeiten wollen (möchte Krankenversichert sein), also ca. 10h pro Woche. Ich wohne in einer Großstadt, hab bei Jobportalen aber nur Stellen ab 20h gefunden. Daher meine Fragen:
Wie flexibel sind die Arbeitgeber da, findet man da auch mit 10h was? Und macht das von der Übung/Praxis überhaupt Sinn, das mit nur 10h zu machen?
Und empfinden die RSler hier ihren Beruf als sinnstiftend? Spaß will ich es jetzt garnicht nennen, weil man vermutlich ziemlich oft Dinge sieht, die man eigentlich nicht sehen will.
(Throw-Away für Anonymität)
Edit: Vielen Dank für die vielen Antworten. Den Aspekt schwer schleppen hatte ich nicht bedacht, das macht mein Rücken in der momentanen Form wohl nicht mit. Da ich jetzt mehr Zeit habe, werde ich erstmal versuchen etwas fitter zu werden - und wenn ich bei dem Gedanken zu zweit einen 90kg Patienten die Treppen runter zu schleppen keine Schnappatmung mehr kriege, mache ich mir nochmal Gedanken über RS ;-)